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Fango und Fangotherapie

Der Heilschlamm von Abano und Montegrotto Terme ist eine wunderbare Mischung aus einem festen Bestandteil (Tonerde) sowie flüssigen (salz-, brom- und jodhaltiges Wasser) und biologischen Bestandteilen (Mikroorganiseme und Biomaterial).

Für die Wirksamkeit der Thermalkuren mit Fango muss dieser in speziellen Becken für einen Zeitraum von 50 bis 60 Tagen reifen.

Während dieser Zeit bleibt der Schlamm ständig in Kontakt mit dem Thermalwasser, das in einem konstanten Rhythmus mit einer Temperatur von 60°C über ihn fließt.

Die Temperatur und die chemischen Bestandteile des Euganeischen Thermalwassers beeinflussen die Entwicklung des besonderen Mikrobenbestandes.

Auf diese Weise verändert sich die chemische und chemisch-physikalische Struktur des Schlamms, der dadurch all die therapeutischen Eigenschaften erhält, die ihn so einzigartig machen.

Eine Fangobehandlung besteht aus vier therapeutischen Schritten:

  • Auftragen: Der warme Fango wird rund 5-10 mm dick auf die vom Arzt empfohlenen Körperzonen aufgetragen, dies kann auf dem „ganzen Körper" sein, wobei der Kopf, der Hals, der Brustkorb, Genitalien und die häufig ein Arm frei bleiben. Alternativ kann der Fango - je nach Bedarf - auch nur auf einen spezifische „Teil des Körpers" aufgetragen werden.
  • Thermalbad: Nach der 15-20 minütigen Einwirkung des Fangos folgen eine Thermaldusche sowie ein warmes Thermalbad mit Ozon, das die Durchblutung stimuliert.
  • Schwitzreaktion: Nach Beendigung des Bades wird der Gast mit warmen Tüchern abgetrocknet, danach begibt er sich zur Reaktion, die durch die Fangotherapie ausgelöst wird, für ca. 30Min gut zugedecket ins Bett.
  • Therapeutische Reaktionsmassage: Diese Massage ist die Vervollständigung der Fangotherapie und dient zur Wiederherstellung des Tonus von Muskeln und Nerven und verbessert den Kreislauf nach der Anwendung des Fangos.

Um die Wirksamkeit der Fangotherapie zu gewährleisten, müssen die verschiedenen Phasen unbedingt eingehalten werden.

Diese Anwendungen sollten 12 Tage lang täglich oder mit einem Tag Pause wiederholt werden (oder gemäß anders lautender Verordnung des Thermalarztes).

Die Fangotherapie ist zur Behandlung und Prävention folgender Erkrankungen geeignet:

  • Generalisiertes und lokalisiertes Gelenkrheuma und Weichteilrheuma
  • Entzündliches Rheuma (in der Ruhephase)
  • Fibrosen rheumatischen Ursprungs
  • Lumbalgien rheumatischen Ursprungs
  • Fibrositis, Fibromyositis
  • Osteoporose und andere degenerative Formen
  • Allgemeine Arthrose, Nackenarthrose, Hüftarthrose, Gelenkarthrose
  • Nach Eingriffen bei Bandscheibenvorfällen, Diskopatien ohne Bandscheibenvorfall und ohne Entzündung oder Diskopathien mit Nerveneinschluss
  • Zervikalgien rheumatischen Ursprungs, Periarthritis Schulter-Oberarm (ausser bei akuten Formen), rheumabedingte Arthritis in der Ruhephase, Anzeichen von Gelenkrheumatismus
  • Arthrose, Polyarthrose, Osteoarthrose (mit allgemeiner oder örtlicher Osteoporose), Periarthritis, ankylopoetische Spondylitis, Spondylarthrose, Spondylarthrose mit Spondylolisthesis

 

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